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<title>Harfe</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Harfe</span></h1>
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<table class="toccolours infobox toptextcells float-right" style="margin-top: 0; width:300px; font-size: 90%; border-spacibg:0;">
<tbody><tr>
<th colspan="2" class="hintergrundfarbe6">Harfe
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2" style="text-align: center; border-bottom: solid 1px #CCD2D9;"><a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">ital.:</a> <i>arpa</i>, <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">frz.:</a> <i>harpe</i>, <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">engl.:</a> <i>harp</i>, <a href="Portugiesische_Sprache" title="Portugiesische Sprache">port.:</a> <i>harpa</i>
</td></tr>
<tr>
<td colspan="2"><div class="centered" style="background:#f8f9fa; color:#202122; max-width:fit-content;"><span typeof="mw:File"></span></div>Harfe von Sébastien Érard, 1826.
</td></tr>
<tr>
<th style="vertical-align: top;"><a href="Musikinstrument#Klassifikation" title="Musikinstrument">Klassifikation</a>
</th>
<td><a href="Chordophon" class="mw-redirect" title="Chordophon">Chordophon</a><br> <a href="Zupfinstrument" title="Zupfinstrument">Zupfinstrument</a>
</td></tr>
<tr>
<th style="vertical-align: top;"><a href="Tonumfang" title="Tonumfang">Tonumfang</a>
</th>
<td><div style="background:#f8f9fa; color:#202122; max-width:fit-content; padding: 2px;"><span typeof="mw:File"></span> (Konzertharfe)</div>
</td></tr>
<tr style="display:none;">
<td colspan="2">Vorlage:Infobox Musikinstrument/Wartung/Parameter Klangbeispiel fehlt
<p><br>
</p>
</td></tr></tbody></table>
<p>Die <b>Harfe</b> ist ein <a href="Saiteninstrument" title="Saiteninstrument">Saiteninstrument</a> und gemäß der Tonproduktion ein <a href="Zupfinstrument" title="Zupfinstrument">Zupfinstrument</a>. Unter den drei Grundtypen der Saiteninstrumente, die in der <a href="Hornbostel-Sachs-Systematik" title="Hornbostel-Sachs-Systematik">Hornbostel-Sachs-Systematik</a> nach der Anordnung der Saiten auf dem Saitenträger in Harfen, <a href="Zither" title="Zither">Zithern</a> und <a href="Lauteninstrument" title="Lauteninstrument">Lauten</a> eingeteilt werden, ist die Harfe als ein zusammengesetztes Saiteninstrument definiert, bei dem die Saitenebene senkrecht zur <a href="Decke_(Saiteninstrument)" title="Decke (Saiteninstrument)">Resonanzdecke</a> verläuft. Die <b>Konzertharfe</b> als größte Vertreterin ihrer Art ist mit 175–190 cm Höhe und meist 34–42 kg Gewicht eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente. Die Harfe ist seit etwa 3000 v. Chr. von Abbildungen aus <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> und <a href="%C3%84gypten" title="Ägypten">Ägypten</a> bekannt. Der Spieler einer Harfe wird als <i>Harfenist</i> oder <i>Harfenspieler</i> (früher auch <i>Harfenschläger</i>) bezeichnet.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau_und_Technik">Aufbau und Technik</h2></div>
<p>Die Harfensäule bildet quasi das Rückgrat des Instrumentes. Oben ist der Kopf, der kunstvoll verziert sein kann, unten der Fuß. Vom Kopf aus führt der Hals zum Knie als Verbindung zum schräg nach unten verlaufenden Korpus, dem <a href="Resonanzk%C3%B6rper" title="Resonanzkörper">Resonanzkörper</a>, der wiederum im Fuß endet.
</p><p>Den oberen Teil des Resonanzkörpers bildet die Resonanzdecke, auf der sich die Bohrungen für die Saiten befinden. Die Decke wird bei den Saitendurchführungen oft durch eine Leiste an der Innen- oder Außenseite verstärkt. Die <a href="Stimmwirbel" class="mw-redirect" title="Stimmwirbel">Stimmwirbel</a> der Harfe befinden sich im Hals, je nach Typ der Harfe auch eine Mechanik. Diese Mechanik ist bei Pedalharfen über Pedalstangen, die entweder in der Säule oder im Korpus verlaufen, mit den Pedalen im Fuß verbunden.
</p><p>Bei den einfachsten Harfen ist jede Saite für nur einen Ton zuständig. Bei der Hakenharfe lässt sich jede Saite mittels eines Hakens, häufig auch Halbtonklappe genannt, je nach Bedarf um einen <a href="Halbton" title="Halbton">Halbton</a> höherstimmen. Bei der Pedalharfe können mit einem Pedal alle gleichnamigen Töne des Instrumentes um einen Halbton erhöht werden, bei der Doppelpedalharfe um einen weiteren Halbton.
</p><p>Der Ausdruck „Konzertharfe“ bezeichnet heute immer eine Doppelpedalharfe (Grundstimmung <a href="Ces-Dur" title="Ces-Dur">Ces-Dur</a>), mit der in allen <a href="Tonart" title="Tonart">Tonarten</a> gespielt werden kann; die im alpenländischen Raum gebräuchliche Bezeichnung „Volksharfe“ bzw. „Tiroler Volksharfe“ bezeichnet eine Einfachpedalharfe (Grundstimmung <a href="Es-Dur" title="Es-Dur">Es-Dur</a>) für Tonarten bis zu drei <a href="B_(Notenschrift)" title="B (Notenschrift)">Bes</a> und vier Kreuzen einschließlich <a href="C-Dur" title="C-Dur">C-Dur</a>.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Spieltechnik_der_Harfe" title="Spieltechnik der Harfe">Spieltechnik der Harfe</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Harfentypen">Harfentypen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Diatonisch_gestimmte_Harfen">Diatonisch gestimmte Harfen</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Einfachpedalharfe">Einfachpedalharfe</h4></div>
<p>Im 18. Jahrhundert wurden zur Einstellung der Tonarten Pedalharfen konstruiert, die noch heute in Gebrauch sind. Bei der Pedalharfe wird die Saitenverkürzung durch eine aufwendige Mechanik mit bis zu 2500 Bauteilen mittels Pedalen, also auch während des Spielens, erreicht.
</p><p>Ursprünglich war eine Pedalanordnung im Gebrauch, welche die Möglichkeit bot, den Ton einer Saite um einen Halbton höher zu stimmen. Entsprechend dem Aufwand beim Bau der Harfen waren es wenige, häufig fünf, später sieben Pedale. Die ursprünglich von Hand zu drehenden Haken wurden später mittels Zug-Seilen mit einem Pedal am unteren Teil des Resonanzkörpers der Harfe verbunden, um durch Treten dieses Pedals den Halbton zu erzeugen.
</p><p>Mitte bis Ende des 18. Jahrhunderts waren „Zugkrückenmechaniken“ weit verbreitet: Dieses waren mechanisierte Haken, welche die Saiten auf einen am Hals angebrachten Steg quer zur Saitenebene drückten (Konstruktion Fa. Naderman Paris). Seltener war eine Mechanik mit mehreren drehbaren Haken (Fa. Cosineau Paris).
</p><p>Ende des 18. Jahrhunderts wurde die bei den heutigen Konzertharfen gebräuchliche Gabelscheibenmechanik entwickelt (Fa. Nadermann Paris und Fa. Erard London). Funktion: Eine drehbare Scheibe, deren Achse quer zum Hals angeordnet ist, war mit zwei kleinen Stiften versehen, zwischen denen die Saite verläuft. Tritt man das Pedal, so dreht sich die Scheibe und die zwei Stifte drücken die Saite so ab, dass sie verkürzt einen Halbton höher klingt.
</p><p>Die von den Pedalen betätigten Zugstangen wurden ausschließlich durch die Säule mit einer Umlenkung im Kopf der Verbindung zwischen Säule und Hals geführt. Exotische Konstruktionen wie die Umstimmung der Saiten durch Dehnen mit drehbaren Wirbeln der Fa. Cosineau zur Jahrhundertwende zum 19. Jahrhundert konnten sich nicht durchsetzen. Die Einfach-Pedalharfen erreichen im Gegensatz zur Hakenharfe eine maßgebliche Erweiterung der innerhalb eines Musikstückes erreichbaren Tonarten.
</p>
<p>Eine besondere Art der Einfachpedalharfe ist die im späten 19. Jahrhundert auftretende Tiroler Volksharfe oder Tiroler Liederharfe, die das erforderliche Umstimmen für den typischen Tonartenwechsel der <a href="Alpenl%C3%A4ndische_Volksmusik" title="Alpenländische Volksmusik">Alpenländischen Volksmusik</a> einfach durch Treten der Pedale ermöglicht. Sie wird mit nicht betätigten Pedalen in Es-Dur gestimmt und erreicht damit die <a href="Tonart" title="Tonart">Tonarten</a> Es- bis E-Dur.
</p><p>Vermutlich handelt es sich wegen der gebogenen Decke um eine Weiterentwicklung der <a href="B%C3%B6hmische_Harfe" title="Böhmische Harfe">böhmischen Harfe</a>. Die Namensgebung leitet sich aus dem Verbreitungsgebiet des heutigen <a href="Tirol_(Bundesland)" title="Tirol (Bundesland)">Tirol</a> und <a href="S%C3%BCdtirol" title="Südtirol">Südtirol</a> ab. Es handelt sich dabei um eine recht einfache Konstruktion. Die statischen Teile des Halses inklusive der Lager für die Umstimmvorrichtungen sind in Holz ausgeführt. Die Anordnung der Pedale war je nach Instrumentenmacher verschieden.
</p><p>Die Instrumente des Harfenbauers Franz Bradl (1882–1963) aus Brixlegg verhalfen der noch heute gültigen Konstruktion zum Durchbruch. Beteiligt war maßgeblich die Volksharfenspielerin Berta Höller (1923–2014) aus <a href="V%C3%B6cklabruck" title="Vöcklabruck">Vöcklabruck</a> in Oberösterreich (Sinngemäßes Zitat: <i>Da habe ich den Holzköpfen erst einmal klarmachen müssen, dass die Pedale wie bei der Konzertharfe angeordnet werden müssen, damit sich die Harfe durchsetzt</i>).
</p><p>Die von Franz Bradl nun nicht mehr verwendeten Drahthaken wurden noch lange vom Harfenbauer Kammel (<a href="Schneizlreuth" title="Schneizlreuth">Schneizlreuth</a>, Oberbayern) weiterverwendet. Die von den bekannten Volksharfenbauern (Mürnseer, <a href="Kitzb%C3%BChel" title="Kitzbühel">Kitzbühel</a>, Petutschnigg, <a href="Lienz" title="Lienz">Lienz</a>, Kröll, Zangerle, beide Tirol und Fischer, <a href="Traunstein" title="Traunstein">Traunstein</a> in Oberbayern) noch gebauten Instrumente sind mit Gabelscheibenmechaniken ausgerüstet. Das Konstruktionsmerkmal mit den Zugstangen im Resonanzboden und Umlenkung im Knie hat sich bei den Volksharfen erhalten. Diese Harfen zeichnen sich durch einen klaren Klang und ein kräftiges Knie aus.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Gabelscheiben einer modernen Volksharfe</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Halbtonmechanik der Bradlharfe</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Innenansicht der Halbtonmechanik</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Innenansicht der Halbtonmechanik</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Doppelpedalharfe">Doppelpedalharfe</h4></div>
<div class="tright" style="clear:none;"></div>
<p>Am 2. Mai 1810 erhielt <a href="S%C3%A9bastien_%C3%89rard" title="Sébastien Érard">Sébastien Érard</a> das Patent für eine Harfe mit Drehscheibenmechanik und doppelter Auflösung, so dass man jedes Pedal um zwei statt nur einer Stufe treten konnte (kleines Bild). Dadurch wurde die Erhöhung um je zwei <a href="Halbton" title="Halbton">Halbtöne</a> und somit einen <a href="Ganzton" title="Ganzton">Ganzton</a> möglich. 3500 verkaufte Exemplare führten zur Standardisierung der Harfe, die mit 45, 46 oder 47 Saiten bespannt ist und in dieser Form bis heute fast unverändert von den Konzertharfenbauern verwendet wird.
</p><p>Die <i>Doppelpedalharfe</i> wurde so zur heute gebräuchlichen <i>Konzertharfe.</i> Sie hat 45 bis 47 <a href="Saite" title="Saite">Saiten</a> unterschiedlicher Länge (7 bis 150 cm), die <a href="Diatonisch" class="mw-redirect" title="Diatonisch">diatonisch</a> gestimmt sind, und umfasst einen Umfang von sechseinhalb <a href="Oktave" title="Oktave">Oktaven</a>. Sie besitzt in der Regel sieben Pedale, eines für jeden <a href="Stammton" title="Stammton">Stammton</a>. Die Pedale sind durch Metallstangen oder -seile in der Säule der Harfe mit einem Zugmechanismus verbunden, der es mit Hilfe kleiner Gabeln erlaubt, während des Spielens die Länge des schwingenden Teils der Saiten zu verkürzen und ihre Stimmung um einen halben oder ganzen Ton zu erhöhen. In der obersten der drei möglichen Positionen (Anfangsposition) hat jeder Ton ein <a href="B_(Notenschrift)" title="B (Notenschrift)"><span class="music-symbol skin-invert-image">♭</span></a>-Vorzeichen.
</p><p>In den 1970er Jahren gelangten Modelle mit verbreiterten Resonanzdecken im Bassbereich auf den Markt. Die Decke erscheint in der Vorderansicht in der Birnenform (großes Bild). Die Doppelpedalharfe erweiterte die Spielmöglichkeiten sehr, zum Beispiel das Spielen eines <a href="Glissando" title="Glissando">Glissandos</a> über einen verminderten <a href="Septakkord" title="Septakkord">Septakkord</a>. Nach der <i>Arpa Tripla</i> (<i>Arpa Doppia</i>) des 17. Jahrhunderts wurde die Harfe im 19. Jahrhundert als Doppelpedalharfe erneut fester Bestandteil „Klassischer Orchester“.
</p><p>Doppelpedalharfen erreichen aufgrund der Standardisierung relativ einheitlich eine Höhe von bis 1,80 Meter und ein Gewicht bis zu 50 Kilogramm, das je nach Ausführung und verwendeten Materialien auch deutlich geringer sein kann. Die Saitenspannung erhöhte sich mit der Weiterentwicklung der Konzertharfe bedeutend und erfordert von Harfenisten ausgeprägtes Training zur Kraftbildung, dem Hornhautaufbau und spezielle Techniken zur Entspannung der Hand (nach unten zeigende Finger zupfen die Saiten und werden zum Entspannen der Hand in die Handfläche artikuliert).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hakenharfe">Hakenharfe <span id="Hakenharfe"></span></h4></div>
<p>Eine <i>Hakenharfe</i> ist ein nach ihren Umstimmvorrichtungen bezeichneter Harfentyp. Die Harfe ist traditionell ein <a href="Diatonisch" class="mw-redirect" title="Diatonisch">diatonisches</a> Instrument, das auf eine Tonart eingestimmt ist (in der Regel <a href="Es-Dur" title="Es-Dur">Es-Dur</a>). Vermutlich mit der Verbreitung der temperierten Stimmung und um schnell die Tonart wechseln zu können, wurden ab dem 18. Jahrhundert unterhalb der Stimmwirbel, am oberen Ende der Saite, Haken angebracht, mit denen die einzelnen Saiten verkürzt und so um jeweils einen <a href="Halbton" title="Halbton">Halbton</a> erhöht werden konnten. Es müssen nicht alle Saiten mit Haken versehen sein. Meistens wird die Tonart vor jedem Stück eingestellt. Es ist jedoch auch möglich, während des Spiels üblicherweise mit der linken Hand die Umstimmer zu bedienen.
</p><p>Hakenharfen sind seit dem 17. Jahrhundert bekannt, Anfang des 18. Jahrhunderts wurden Pedalmechaniken zur Steuerung der Haken entwickelt. In der Kunstmusik waren Hakenharfen neben den Pedalharfen noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein verbreitet. Am bekanntesten sind jedoch jene Instrumente, die häufig von böhmischen und thüringischen Wandermusikern bis in die 1950er Jahre hinein gespielt wurden. Diese werden darum als Böhmische Hakenharfen bezeichnet und sind heute wieder in <a href="Franken_(Region)" title="Franken (Region)">Franken</a> und <a href="S%C3%BCddeutschland" title="Süddeutschland">Süddeutschland</a> beliebt. Außerdem sind viele der so genannten irischen oder keltischen Harfen Hakenharfen. Bei heute üblichen Hakenharfen sind die ursprünglichen einfachen Haken durch Halbtonklappen (im Englischen „Levers“) ersetzt, der Name ist jedoch geblieben. Die heute gebräuchlichen Typen sind die <i><a href="Keltische_Harfe" title="Keltische Harfe">Keltische Harfe</a></i> und die <i><a href="B%C3%B6hmische_Harfe" title="Böhmische Harfe">Böhmische Harfe</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Lateinamerikanische_Harfen">Lateinamerikanische Harfen</h4></div>
<p>Die in Spanien weit verbreitete <i><a href="Arpa_de_dos_%C3%B3rdenes" title="Arpa de dos órdenes">Arpa de dos órdenes</a></i> wurde im 16. Jahrhundert durch die Spanier in <a href="Lateinamerika" title="Lateinamerika">Lateinamerika</a> eingeführt – sie war damals in Europa ein Modeinstrument. Das Instrument verlor im Lauf seiner Entwicklung die <a href="Pentatonik" title="Pentatonik">pentatonische</a> Saitenreihe und ist heute ein <a href="Diatonik" title="Diatonik">diatonisches</a> Instrument ohne Umstimmvorrichtungen und mit Nylonsaiten bespannt. Die Harfe ist heute in Südamerika weit verbreitet und Harfenmusik ist Teil der <a href="Folklore" title="Folklore">Folklore</a> in verschiedenen Ländern Lateinamerikas.
</p><p>Besondere Beliebtheit genießt dieses Instrument in <a href="Paraguay" title="Paraguay">Paraguay</a> und in <a href="Venezuela" title="Venezuela">Venezuela</a>. Die typische Paraguay-Harfe hat 36 Saiten und ist etwa 150 cm hoch, der Abstand zwischen den Saiten beträgt etwa einen Zentimeter. Die Schallöffnungen befinden sich auf der Rückseite des Instrumentes. Die venezolanische <i><a href="Arpa_llanera" title="Arpa llanera">Arpa llanera</a></i> ist größer, durchschnittlich etwa 160 cm, hat 32 Saiten, die Saitenabstände betragen 1,4 cm und die Schallöffnungen befinden sich auf der Vorderseite des Instrumentes, auf dem Resonanzboden. Die <i>Arpa llanera</i> wird ebenso in <a href="Kolumbien" title="Kolumbien">Kolumbien</a> gespielt. Die in den <a href="Anden" title="Anden">Anden</a>, den Bergen Südamerikas, verbreitete Harfe besitzt einen sehr breiten Resonanzkörper und hat 34 Saiten. Seit mehr als 150 Jahren ist die <i>Andenharfe</i> zu einem traditionellen Instrument von <a href="Quechua" title="Quechua">Quechuasprachigen</a> geworden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Peru" title="Peru">peruanische</a> Harfe ist besonders populär in der Region <a href="Ayacucho_(Peru)" class="mw-redirect" title="Ayacucho (Peru)">Ayacucho</a>. In <a href="Chile" title="Chile">Chile</a>, <a href="Ecuador" title="Ecuador">Ecuador</a> und <a href="Bolivien" title="Bolivien">Bolivien</a> ist die Harfe nicht unbekannt, verliert aber mehr und mehr an Bedeutung. In <a href="Mexiko" title="Mexiko">Mexiko</a> ist die Harfe im Bundesstaat <a href="Veracruz_(Bundesstaat)" title="Veracruz (Bundesstaat)">Veracruz</a> populär, sie wird dort aber mehr zur Begleitung und nicht als Soloinstrument benutzt. Das berühmte Lied <i><a href="La_Bamba_(Lied)" title="La Bamba (Lied)">La Bamba</a></i> ist ursprünglich ein Harfenlied.
</p><p>Entsprechend der weiten Verbreitung dieses Instruments in Südamerika gibt es viele Musikstile, die mit der Harfe gespielt werden können (z. B. der <a href="Joropo" title="Joropo">Joropo</a>). Venezolanisch-kolumbianische Harfenmusik ist sehr rhythmisch und vom heißen Klima der tropischen Tiefebenen beeinflusst. Traditionell wird dazu auch gesungen (zum Teil <a href="Sprechgesang" title="Sprechgesang">Sprechgesang</a>) und die Harfe wird vom <a href="Cuatro_(Instrument)" title="Cuatro (Instrument)">Cuatro</a>, den <a href="Maracas" title="Maracas">Maracas</a> (Rumbakugeln) und von einem Bass begleitet. Paraguayische Harfenmusik ist melodiös und melancholisch. Sie wird mit <a href="Gitarre" title="Gitarre">Gitarre</a>, <a href="Requinto" title="Requinto">Requinto</a> (Kleine Gitarre) und manchmal mit <a href="Akkordeon" title="Akkordeon">Akkordeon</a> begleitet. Andenmusik fußt auf der <a href="Pentatonik" title="Pentatonik">Pentatonik</a> der <a href="Inka" title="Inka">Inkas</a>, ist oft schwermütig und wird von Europäern mit ihrem ständigen Wechsel von <a href="Moll" title="Moll">Moll</a>- zu <a href="Dur" title="Dur">Dur</a>-Klängen als leicht traurig empfunden.
</p><p>Südamerikanische Harfen werden mit den Fingernägeln gezupft.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Chromatisch_gestimmte_Harfen">Chromatisch gestimmte Harfen</h3></div>
<p>Im 15. oder 16. Jahrhundert entstanden in <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a> und <a href="Italien" title="Italien">Italien</a> <i>chromatische Harfen</i>, insbesondere die <a href="Doppelharfe" title="Doppelharfe">Doppelharfen</a>. Es sind heute folgende Typen der <a href="Chromatik" title="Chromatik">chromatischen</a> Harfe bekannt:
</p>
<ul><li><a href="Arpa_de_dos_%C3%B3rdenes" title="Arpa de dos órdenes">Arpa de dos órdenes</a> (spanische Harfe mit gekreuzten Saiten)</li>
<li><a href="Arpa_doppia" title="Arpa doppia">Arpa doppia</a> (italienische Doppel- oder Tripelharfe)</li>
<li><a href="Pleyel-Harfe" title="Pleyel-Harfe">Pleyel-Harfe</a></li>
<li><a href="Weigel-Harfe" title="Weigel-Harfe">Weigel-Harfe</a></li>
<li><a href="Walisische_Tripelharfe" title="Walisische Tripelharfe">Walisische Tripelharfe</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Moderne_Sonderfälle"><span id="Moderne_Sonderf.C3.A4lle"></span>Moderne Sonderfälle</h4></div>
<p>Die Experimentierkunst im Harfenbau ist nicht erloschen, so waren 1999 auf dem Harfenkongress in <a href="Prag" title="Prag">Prag</a> moderne Formen der Pleyelharfe und kleinere chromatische Harfen mit zwölf Saiten in einer Reihe zu sehen. Diese Modelle waren in der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> und im <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> in kleinerem Umfang bereits vorhanden, ohne jemals weitere Verbreitung zu finden.
</p><p>Um 1900 erfuhr die chromatische Harfe eine kurze Wiederbelebung. Aufgrund der immer chromatischer werdenden Kunstmusik hielten manche die diatonische Pedalharfe für unbefriedigend bzw. nicht geeignet für die moderne Musik. Der bekannteste Komponist, der für dieses Instrument komponiert hat, war <a href="Claude_Debussy" title="Claude Debussy">Claude Debussy</a>.
</p><p>Ausgehend von einer im 19. Jahrhundert bereits vorhandenen Konstruktion einer chromatischen Harfe unternahm der Harfenist Christoph Pampuch Ende des 20. Jahrhunderts einen neuen Anlauf. Auf Basis der böhmischen Harfe entwickelte er ein doppelreihig überkreuztes, dazu handliches Modell, das mit eigener Spieltechnik und ohne fehleranfällige Mechanik das gesamte chromatische Spektrum bietet. Das Besondere ist die Stimmung des Instruments, dabei werden die Saiten einer Saitenreihe immer in großen <a href="Sekunde_(Musik)" title="Sekunde (Musik)">Sekunden</a> (analog dem Salzburger <a href="Hackbrett" title="Hackbrett">Hackbrett</a>) gestimmt, also in zwei parallelen Ganztonleitern. Damit gehört diese Harfe zu den <a href="6-plus-6-Instrumente" class="mw-redirect" title="6-plus-6-Instrumente">6-plus-6-Instrumenten</a>. Der Musiker oder die Musikerin greift für einen <a href="Dreiklang" title="Dreiklang">Dreiklang</a> zwei Saiten aus einer Ebene und eine Saite aus der zweiten Ebene. Seit 2005 gibt es jährlich ein Treffen der chromatischen Harfenspieler.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Etymologie">Etymologie</h3></div>
<p>Das Wort <i>Harfe</i> (<a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">ahd</a>. <i>harpha, harpfa, harfa, harf</i>, <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mhd</a>. <i>harpfe, härpfe, herpfe</i>) ist <a href="Urgermanische_Sprache" title="Urgermanische Sprache">gemeingermanisches</a> Wortgut (germ. <i>*harpō</i>) und findet sich ähnlich in allen west- und nordgermanischen Sprachen (<a href="Altenglisch" title="Altenglisch">aengl</a>. <i>hearpe</i>, <a href="Alts%C3%A4chsische_Sprache" title="Altsächsische Sprache">asächs</a>. <i>harpa</i>, nl. und engl. <i>harp</i>; <a href="Altnordische_Sprache" title="Altnordische Sprache">anord</a>. und schwed. <i>harpa</i>, dän. und norw. <i>harpe</i>);<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im <a href="Gotische_Sprache" title="Gotische Sprache">Gotischen</a> ist es nicht bezeugt. Zur Zeit der <a href="V%C3%B6lkerwanderung" title="Völkerwanderung">Völkerwanderung</a> gelangte das Wort ins <a href="Sp%C3%A4tlatein" title="Spätlatein">Spätlateinische</a> (<i>arpa</i>, auch <i>harpa</i>),<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> insbesondere wohl auch in die <a href="Vulg%C3%A4rlatein" title="Vulgärlatein">vulgärlateinische</a> Soldatensprache<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und findet sich so von jeher auch in allen <a href="Romanische_Sprache" class="mw-redirect" title="Romanische Sprache">romanischen Sprachen</a> (<a href="Spanische_Sprache" title="Spanische Sprache">span.</a>, <a href="Katalanische_Sprache" title="Katalanische Sprache">kat.</a>, <a href="Provenzalische_Sprache" title="Provenzalische Sprache">prov.</a> und <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">it.</a> <i>arpa</i>, <a href="Portugiesische_Sprache" title="Portugiesische Sprache">port.</a> <i>harpa</i>, <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">frz.</a> <i>harpe</i>, <a href="Rum%C3%A4nische_Sprache" title="Rumänische Sprache">rum.</a> <i>harpă</i>), was <a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Adelung</a> noch zu der irrigen Vermutung verleitete, dass das Instrument samt seinem Namen aus dem romanischen Raum nach Deutschland gelangt sei.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dass das Gegenteil der Fall ist, zeigt sich bei <a href="Venantius_Fortunatus" title="Venantius Fortunatus">Venantius Fortunatus</a>, der die <i>harpa</i> in einem der ältesten schriftlichen Nachweise überhaupt (um 580) als „<a href="Barbar" title="Barbar">barbarisches</a>“ Instrument glossiert und sie der römischen <a href="Lyra_(Zupfinstrument)" title="Lyra (Zupfinstrument)">Lyra</a> und der britannischen, also keltischen, <a href="Crwth" title="Crwth">Chrotta</a> gegenüberstellt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Slawische_Sprachen" title="Slawische Sprachen">slawischen Sprachen</a> entlehnten das Wort sehr viel später aus dem Deutschen. Im Polnischen etwa ist <i>harfa</i> erst 1532 nachgewiesen,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> russisch арфа sogar erst 1698.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die weitere Herleitung ist umstritten. Die Annahme, dass es sich bei dem germanischen Wort um eine sehr alte Entlehnung oder einen Urverwandten von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">ἅρπη</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">árpē</span>„Sichel, <a href="Harpe_(Waffe)" title="Harpe (Waffe)">Harpe</a>“ handelt und sich folglich der Name des Instruments seiner Form verdankt,<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> findet nur noch wenige Unterstützer.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine andere Hypothese, die ausführlich von <a href="Rudolf_Meringer" title="Rudolf Meringer">Rudolf Meringer</a> und <a href="Hans_Sperber_(Linguist)" title="Hans Sperber (Linguist)">Hans Sperber</a> ausgearbeitet wurde<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und derzeit in der von <a href="Elmar_Seebold" title="Elmar Seebold">Elmar Seebold</a> verantworteten aktuellen Auflage des <i><a href="Etymologisches_W%C3%B6rterbuch_der_deutschen_Sprache" title="Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache">Etymologischen Wörterbuchs der deutschen Sprache</a></i> als einzige in Erwägung gezogen wird,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> führt die Bezeichnung auf die Art der Klangerzeugung zurück und deutet sie als Substantivierung eines germ. Verbs <i>*harpon</i> „zupfen“, das in dieser Bedeutung zwar in keiner Sprache nachgewiesen ist, sich aber mit <a href="Isl%C3%A4ndische_Sprache" title="Isländische Sprache">isländisch</a> <i>harpa</i> „kneifen“ sowie mit dem aus dem <a href="Altfr%C3%A4nkische_Sprache" title="Altfränkische Sprache">Altfränkischen</a> stammenden <a href="Altfranz%C3%B6sische_Sprache" title="Altfranzösische Sprache">altfranzösischen</a> <i>harper</i> „greifen, packen“ sowie <i>harpe</i> „Kralle, Klaue“ (vgl. <i><a href="Harpune" title="Harpune">Harpune</a></i>) vergleichen lässt, ferner vielleicht auch mit lateinisch <i>carpere</i> „pflücken“, das seinerseits wohl mit englisch <i>harvest</i> „Erntezeit“ und deutsch <i><a href="Herbst" title="Herbst">Herbst</a></i> urverwandt ist.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Julius_Pokorny" title="Julius Pokorny">Julius Pokorny</a> wiederum ordnete die Harfe (nicht aber die griechische ἅρπη) ob ihrer „hakigen Krümmung“ einer <a href="Indogermanische_Ursprache" title="Indogermanische Ursprache">indogermanischen</a> Wurzel <i>*(s)kerb, *(s)kreb</i> „(sich) krümmen, drehen“ zu, die demnach auch so unterschiedlichen Wörtern wie <i>schrumpfen, shrimp, Krampf</i> und <i>Korb</i> zugrunde liegt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Wolfgang_Pfeifer_(Etymologe)" title="Wolfgang Pfeifer (Etymologe)">Wolfgang Pfeifer</a> griff in seinem <i>Etymologischen Wörterbuch des Deutschen</i> diese Herleitung wieder auf, ergänzte sie aber um das Benennungsmotiv der „beim Zupfen gekrümmten Finger“.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ferner wurde verschiedentlich über einen vor- oder außerindogermanischen Ursprung spekuliert. So griff in jüngerer Zeit <a href="Theo_Vennemann" title="Theo Vennemann">Theo Vennemann</a> die 1907/1911 von <a href="Hermann_M%C3%B6ller" title="Hermann Möller">Hermann Möller</a> angestellte (und in der Zwischenzeit universell ignorierte) Vermutung<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auf, dass das Wort <a href="Semitische_Sprachen" title="Semitische Sprachen">semitischen</a> Ursprungs sei, und mutmaßte ferner, dass „das Wort mit der Sache“, also dem Instrument, in der <a href="Kupfersteinzeit" title="Kupfersteinzeit">Kupfer-</a> oder <a href="Bronzezeit" title="Bronzezeit">Bronzezeit</a> aus dem <a href="Alter_Orient" title="Alter Orient">Alten Orient</a> nach Westeuropa gelangte.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vennemans Theorien über die für diesen Kulturtransfer angeblich verantwortlichen „<a href="Atlantische_Semitiden" class="mw-redirect" title="Atlantische Semitiden">atlantischen Semitiden</a>“ sind in der Fachwelt allerdings ebenso wie seine Überlegungen zu einer einst in ganz Europa verbreiteten „<a href="Vaskonische_Hypothese" title="Vaskonische Hypothese">vaskonischen</a>“ Sprachfamilie höchst umstritten, seine Herleitung der <i>Harfe</i> hält aber etwa das <i>Etymologisch woordenboek van het Nederlands</i> für wahrscheinlich.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Altertum">Altertum</h3></div>
<p><span style="white-space:nowrap">
Es gibt Hinweise auf Harfen im <a href="Altes_%C3%84gypten" title="Altes Ägypten">Alten Ägypten</a> und in <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a></span> seit etwa 3000 v. Chr. Die ersten Abbildungen von Harfen erscheinen in Mesopotamien und im <a href="Altes_Reich#5._Dynastie" title="Altes Reich">Alten Ägypten</a> etwa 2400 v. Chr. zeitgleich mit <a href="Leier_(Zupfinstrument)" title="Leier (Zupfinstrument)">Leiern</a>. Die älteste, mit Namen und auf einer Abbildung aus dieser Zeit bekannte ägyptische Harfenspielerin hieß Hekenu. Sie begleitete die damals offensichtlich berühmteste Sängerin Iti. Aus der <a href="Kykladenkultur" title="Kykladenkultur">Kykladenkultur</a> haben sich zehn Marmorstatuetten mit sitzenden Harfenspielern erhalten, die von ca. 2600 bis 2200 v. Chr. entstanden sind.
</p><p>Diese ältesten Harfen waren Bogenharfen, denen um 1900 v. Chr. ein neuer Harfentyp nachfolgte, dessen Hals in einem rechten oder spitzen Winkel vom Resonanzkörper abging. Die Zahl der Saiten konnte bei den Winkelharfen deutlich erhöht werden. Unterschieden werden nach der Spielposition des Resonanzkörpers große vertikale Winkelharfen mit teilweise mehr als 20 Saiten von kleineren horizontalen Winkelharfen mit weniger als zehn Saiten. Letztere haben sich im 1. Jahrtausend v. Chr. von den <a href="Assyrisches_Reich" title="Assyrisches Reich">Assyrern</a> nach <a href="Zentralasien" title="Zentralasien">Zentralasien</a> verbreitet. Ein gut erhaltenes Fundstück aus dem <a href="Altai" title="Altai">Altai</a> ist die in das 4. Jahrhundert v. Chr. datierte <a href="Pasyryk-Harfe" title="Pasyryk-Harfe">Pasyryk-Harfe</a>. Die vertikalen Winkelharfen <i><a href="Tschang_(Harfe)" title="Tschang (Harfe)">Tschang</a></i> wurden im Iran bis zum 17. Jahrhundert und in der osmanischen Türkei bis Anfang 18. Jahrhundert gespielt. Den Nachteil der Winkelharfe, ihre geringe Stabilität und schlechte Stimmbarkeit, überwand die Erfindung der dreiseitig geschlossenen Rahmenharfe, die in Europa um 800 n. Chr. erfolgte. Hiervon sind alle modernen Konzertharfen abgeleitet.
</p><p>Archäologen aus Innsbruck haben eine 2000 Jahre alte, geschnitzte Winkelharfe rekonstruiert. Der aus Hirschgeweih geschnitzte Arm der Harfe ist reich verziert und trägt eine rhätische Inschrift. Im nördlichen Europa (im Gegensatz zum <a href="Mittelmeerraum" title="Mittelmeerraum">Mittelmeerraum</a>) erscheinen die ersten Abbildungen von Harfen in <a href="Irland_(Insel)" title="Irland (Insel)">Irland</a> um etwa 800 n. Chr. Diese Harfen bilden mit ihren Charakteristika (geschwungener Hals, abgeschrägte Saitenanordnung) den Grundtypus aller heute weltweit gebräuchlichen Harfen.
</p><p>Das „biblische Harfe“ oder „Davidsharfe“ und im Alten Testament <i><a href="Kinnor" title="Kinnor">kinnor</a></i> genannte Saiteninstrument, mit dem der <a href="Hebr%C3%A4er" title="Hebräer">hebräische</a> König <a href="David" title="David">David</a> die bösen Geister seines Vorgängers <a href="Saul" title="Saul">Saul</a> austrieb, war wahrscheinlich eine Leier. Mit den Bezeichnungen <i>hearpan</i> in der mittelalterlichen angelsächsischen Dichtung <a href="Beowulf" title="Beowulf">Beowulf</a> (8. Jahrhundert) und <i>harpha</i> in der deutschen Literatur des 9. Jahrhunderts war eine Harfe, eine Leier oder allgemein ein Saiteninstrument gemeint.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter_und_Neuzeit">Mittelalter und Neuzeit</h3></div>
<p>Vier der ältesten Harfen haben sich in Europa erhalten: Es sind dies drei <a href="Keltische_Harfe" title="Keltische Harfe">keltische Harfen</a> aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Bei der nach dem legendären irischen Hochkönig <a href="Brian_Boru" title="Brian Boru">Brian Boru</a> benannten Harfe mit einem aus einem einzigen Stamm <a href="Beitel" title="Beitel">gebeitelten</a> <a href="Korpus_(Musikinstrument)" class="mw-redirect" title="Korpus (Musikinstrument)">Korpus</a> kam als Resonanzholz <a href="Weiden_(Botanik)" class="mw-redirect" title="Weiden (Botanik)">Weidenholz</a> zum Einsatz. Diese Harfe kann in der <a href="Bibliothek_des_Trinity_College" title="Bibliothek des Trinity College">Bibliothek des Trinity College</a> in <a href="Dublin" title="Dublin">Dublin</a> besichtigt werden. Die <i>Brian-Boru-Harfe</i> ist im <a href="Wappen_der_Republik_Irland" title="Wappen der Republik Irland">Wappen der Republik Irland</a> sowie auf der Flagge der irischen Provinz Leinster zu sehen, auch ist sie auf den <a href="Irische_Eurom%C3%BCnzen" title="Irische Euromünzen">irischen Euromünzen</a> abgebildet und war davor lange auf allen Münzen des <a href="Irisches_Pfund" title="Irisches Pfund">irischen Pfundes</a> zu sehen. Zwei sehr ähnliche Exemplare, die <i>Queen Mary Harp</i> und die <i>Lamont Harp</i>, befinden sich im Museum of Scotland in <a href="Edinburgh" title="Edinburgh">Edinburgh</a>. Eine vierte Harfe, die sogenannte „Wolkenstein-Harfe“ oder „Eisenach-Harfe“ vom Ende des 14./Anfang des 15. Jahrhunderts, kann man heute auf der <a href="Wartburg" title="Wartburg">Wartburg</a> in <a href="Eisenach" title="Eisenach">Eisenach</a> besichtigen.
</p><p>In Mitteleuropa tritt die Harfe als einfache Schoßharfe auf (oft auch als Bogenharfe). Schnarrer waren weit verbreitet, das Instrument klingt dadurch kräftiger. Der schnarrende Klang deutet auf die Verwendung als Begleit- und Rhythmusinstrument hin. Die Pedalharfe mit am Harfenfuß angebrachten Pedalen wurde 1720 von <a href="Jacob_Hochbrucker" title="Jacob Hochbrucker">Jacob Hochbrucker</a> erfunden.
</p><p>Die drei folgenden Bilder zeigen Details einer „gotischen“ Harfe frei nach der Harfe MI59 im <a href="Germanisches_Nationalmuseum" title="Germanisches Nationalmuseum">Germanischen Nationalmuseum</a> Nürnberg.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Nachbau Doppelharfe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">„Gotische“ Harfe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Saiten ohne Stegstifte</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Schnarrer einer Harfe</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Jazz-Harfenistin</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spieler_(Auswahl)"><span id="Spieler_.28Auswahl.29"></span>Spieler (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><a href="Hans_Frey_(Lautenbauer)" title="Hans Frey (Lautenbauer)">Hans Frey</a> (1450–1523)</li>
<li><a href="Christian_Hochbrucker" title="Christian Hochbrucker">Christian Hochbrucker</a> (1733 bis nach 1800)</li>
<li><a href="Maria_Theresia_L%C3%B6w" title="Maria Theresia Löw">Maria Theresia Löw</a> (1809–1885)</li>
<li><a href="Ada_Lovelace" title="Ada Lovelace">Ada Lovelace</a> (1815–1852)</li>
<li><a href="Jonny_Teupen" title="Jonny Teupen">Jonny Teupen</a> (1923–1991)</li>
<li><a href="Andreas_Vollenweider" title="Andreas Vollenweider">Andreas Vollenweider</a> (* 1953)</li>
<li><a href="Xavier_de_Maistre_(Harfenist)" title="Xavier de Maistre (Harfenist)">Xavier de Maistre</a> (* 1973)</li>
<li><a href="Joanna_Newsom" title="Joanna Newsom">Joanna Newsom</a> (* 1982)</li>
<li><a href="Tori_Handsley" title="Tori Handsley">Tori Handsley</a> (* 1993)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hersteller_(Auswahl)"><span id="Hersteller_.28Auswahl.29"></span>Hersteller (Auswahl)</h2></div>
<p>Hersteller von Konzertharfen sind unter anderem:
</p>
<ul><li><a href="Aoyama_(Unternehmen)" title="Aoyama (Unternehmen)">Aoyama</a> (<a href="Fukui-ken" class="mw-redirect" title="Fukui-ken">Fukui</a>, Japan)</li>
<li><a href="Camac" title="Camac">Camac</a> (<a href="Mouzeil" title="Mouzeil">Mouzeil</a>, Frankreich)</li>
<li>David (<a href="Sainte-Croix_VD" title="Sainte-Croix VD">Sainte Croix</a>, Schweiz)</li>
<li><a href="Horngacher_(Unternehmen)" title="Horngacher (Unternehmen)">Horngacher</a> (<a href="Starnberg" title="Starnberg">Starnberg</a>, Deutschland)</li>
<li>Lyon & Healy (<a href="Chicago" title="Chicago">Chicago</a>, USA)</li>
<li><a href="Salvi_Harps" title="Salvi Harps">Salvi</a> (<a href="Piasco" title="Piasco">Piasco</a>, Italien)</li>
<li>Riedel (<a href="P%C3%B6hla_(Starkenberg)" title="Pöhla (Starkenberg)">Pöhla</a>, Deutschland)</li>
<li><a href="Rainer_M._Thurau" title="Rainer M. Thurau">Thurau</a> (<a href="Wiesbaden" title="Wiesbaden">Wiesbaden</a>, Deutschland).</li></ul>
<p>Speziell für Einfachpedalharfen (Tiroler Volksharfen) sind erwähnenswert:
</p>
<ul><li>Finess-Harfen Johannes Fischer (<a href="Frasdorf" title="Frasdorf">Frasdorf</a>, Deutschland)</li>
<li>Fischer (<a href="Traunstein" title="Traunstein">Traunstein</a>, Deutschland)</li>
<li>Kröll (<a href="M%C3%BCnster_(Tirol)" title="Münster (Tirol)">Münster</a>, Tirol, Österreich)</li>
<li><a href="M%C3%BCrnseer" title="Mürnseer">Mürnseer</a> (<a href="Kitzb%C3%BChel" title="Kitzbühel">Kitzbühel</a>, Österreich)</li>
<li>Petutschnigg (<a href="Lienz" title="Lienz">Lienz</a>, Österreich)</li>
<li>Schroll (<a href="Traunstein" title="Traunstein">Traunstein</a>, Deutschland)</li>
<li>Zangerle (<a href="Ebbs" title="Ebbs">Ebbs</a>, Tirol, Österreich)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Festivals">Festivals</h2></div>
<ul><li><a href="USA_International_Harp_Competition" title="USA International Harp Competition">USA International Harp Competition</a>; <a href="Bloomington_(Indiana)" title="Bloomington (Indiana)">Bloomington (Indiana)</a></li>
<li>World Harp Congress (WHC) an wechselnden Orten weltweit</li>
<li>Europäisches Harfen Symposium an ebenfalls wechselnden Orten</li>
<li>Internationales Harfenfestival, <a href="Weil_am_Rhein" title="Weil am Rhein">Weil am Rhein</a></li>
<li>Süddeutsches Harfenfestival</li>
<li>Keltische Tage am Bodensee</li>
<li>Harfentreffen (auf der Freusburg seit 2022, in Lauterbach/Hessen seit 2006, Mosenberg 1985–2005, in Josbach 1981–84)</li>
<li>Harfensommer (ehemals Jugendherbergen Lauterbach/Hessen, Bad Homburg, AntoniQ Mühlhausen/Th.)</li>
<li>International Edinburgh Harp Festival</li>
<li><a href="Somerset_Folk_Harp_Festival" title="Somerset Folk Harp Festival">Somerset Folk Harp Festival</a>, <a href="New_Jersey" title="New Jersey">New Jersey</a>, <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a></li></ul>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_von_Harfenkonzerten" title="Liste von Harfenkonzerten">Liste von Harfenkonzerten</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weitere_Formen_der_Harfe">Weitere Formen der Harfe</h2></div>
<ul><li><a href="Antikes_Griechenland" title="Antikes Griechenland">Antike griechische</a> Harfen: <i>Pektis, <a href="Sambuca_(Instrument)" title="Sambuca (Instrument)">Sambyke</a></i> (Hackbrett oder Harfe), <i>Trigonon, <a href="Psalterium" title="Psalterium">Psalterium</a></i> (Leier oder Harfe), <i>Magadis</i> und <i>Nablium</i></li>
<li><i><a href="Adungu" title="Adungu">Adungu</a></i>, Bogenharfe im Norden Ugandas</li>
<li><i><a href="Ardin_(Harfe)" title="Ardin (Harfe)">Ardin</a></i>, mauretanische Winkelharfe</li>
<li><i><a href="Bin-baja" title="Bin-baja">Bin-baja</a></i>, seltene Bogenharfe in Zentralindien</li>
<li><i><a href="Bolon" title="Bolon">Bolon</a></i>, frühe Form einer westafrikanischen Stegharfe</li>
<li><i><a href="Ennanga" title="Ennanga">Ennanga</a></i>, Bogenharfe im Süden Ugandas</li>
<li><i><a href="Konghou" title="Konghou">Konghou</a></i>, historische chinesische Winkelharfe</li>
<li><i><a href="Kora_(Musikinstrument)" title="Kora (Musikinstrument)">Kora</a></i>, westafrikanische Stegharfe</li>
<li><i><a href="Kugo_(Harfe)" title="Kugo (Harfe)">Kugo</a></i>, historische japanische Winkelharfe</li>
<li><i><a href="Kundi_(Harfe)" title="Kundi (Harfe)">Kundi</a></i>, Bogenharfe in Zentralafrika</li>
<li><i><a href="Saung_gauk" title="Saung gauk">Saung gauk</a></i>, burmesische Bogenharfe</li>
<li><i><a href="Seperewa" title="Seperewa">Seperewa</a>,</i> westafrikanische Stegharfe</li>
<li><i><a href="Tschangi" title="Tschangi">Tschangi</a></i>, georgische Winkelharfe</li>
<li><i><a href="Waji" title="Waji">Waji</a></i>, afghanische Bogenharfe</li>
<li><i><a href="Yazh" title="Yazh">Yazh</a></i>, historische Bogenharfe der Tamilen in Südindien</li></ul>
<p>Nach der Klassifikation der <a href="Hornbostel-Sachs-Systematik" title="Hornbostel-Sachs-Systematik">Hornbostel-Sachs-Systematik</a> ist eine Harfe jedes Saiteninstrument, dessen Saitenebene rechtwinklig von der Decke des Resonanzkörpers bis zu einem entfernten Saitenträger verläuft. Demnach gehört auch der am Beginn der Entwicklung der Saiteninstrumente stehende afrikanische <a href="Erdbogen" title="Erdbogen">Erdbogen</a> in diese Gruppe.
</p><p>Instrumentenkundlich keine Harfen sind die „Harfe“ genannte <a href="%C3%84olsharfe" title="Äolsharfe">Äolsharfe</a> (Windharfe), <a href="Laserharfe" title="Laserharfe">Laserharfe</a> und <a href="Kinderharfe" title="Kinderharfe">Kinderharfe</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Spieltechnik_der_Harfe" title="Spieltechnik der Harfe">Spieltechnik der Harfe</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Zur Baugeschichte der Harfe vom Mittelalter bis zur Gegenwart</i> (= <i>Michaelsteiner Konferenzberichte.</i> Band 47). Michaelstein 1995, ISBN 3-89512-113-4.</li>
<li>Lucia Bova: <i>L’arpa moderna. La scrittura e la notazione, lo strumento e il repertorio dal '500 alla contemporaneità.</i> Suvini Zerboni, Milano 2008, ISBN 978-88-900691-4-7. (italienisch)<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Dagmar_Droysen-Reber" title="Dagmar Droysen-Reber">Dagmar Droysen-Reber</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_H/Harfe.xml">Harfe.</a></i> In: <i><a href="Oesterreichisches_Musiklexikon" title="Oesterreichisches Musiklexikon">Oesterreichisches Musiklexikon</a>.</i> Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.</li>
<li>Dagmar Droysen-Reber, Beat Wolf (Hrsg.): <i>Harfen des Berliner Musikinstrumenten-Museums. Bestandskatalog.</i> SIMPK, Berlin 1999, ISBN 3-922378-18-8.</li>
<li>Alexander Langer: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_K/Klavierharfe.xml">Klavierharfe.</a></i> In: <i><a href="Oesterreichisches_Musiklexikon" title="Oesterreichisches Musiklexikon">Oesterreichisches Musiklexikon</a>.</i> Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.</li>
<li>Vita Mirella: <i>Kleines Harfen-Wörterbuch.</i> Pizzicato Verlag (viersprachig); <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pizzicato.ch/noten_detail.php?id=45">Beschreibung.</a> pizzicato.ch</li>
<li>Heidrun Rosenzweig (Hrsg.): <i>Historische Harfen.</i> Odilia Verlag, Basel 1991, ISBN 3-9521367-4-3.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Hans-Joachim Zingel: <i>Verzeichnis der Harfenmusik.</i> Hofmeister Verlag, Hofheim am Taunus 1965.</li>
<li>Hans-Joachim Zingel: <i>Harfe und Harfenspiel.</i> Laaber-Verlag, Laaber 1979, ISBN 3-921518-08-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Harfe" class="extiw external" title="wikt:Harfe">Wiktionary: Harfe</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Harps?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Harfe</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4129456-7">Literatur zum Thema Harfe</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.earlygaelicharp.info/history/">Geschichte der Early Gaelic Harp</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.arpadurango.org/">Information über die Harfe Latina</a> (spanisch und französisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.harfenforum.de/wiki/">HarfenWiki</a> des Harfenforum.de</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.worldharpcongress.org/projects/new_music.html">Weltharfenkongress in Amsterdam</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.usaihc.org/">USA International Harp Competition</a></li>
<li>Nicht-kommerzielles deutsches <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.harfentreffen.de/">Harfentreffen</a> in der Freusburg (ehem. Mosenberg, danach Lauterbach/Hessen)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://harfenverband.de/">VDH – Deutscher Harfenverband e. V.</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.harfensommer.de/">Harfensommer</a> (derzeit ausgesetzt)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=musik_harfe">Lieder der Goethezeit für Gesang und Harfe</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
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</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Die_Musik_in_Geschichte_und_Gegenwart" title="Die Musik in Geschichte und Gegenwart">Die Musik in Geschichte und Gegenwart</a></i>. Bärenreiter-Verlag, 1996, Band 4, S. 641.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dwds.de/wb/Harfe"><i>Harfe.</i></a> In: <i><a href="Digitales_W%C3%B6rterbuch_der_deutschen_Sprache" title="Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache">Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache</a>.</i> (Dort angegebene Etymologie textgleich mit dem Eintrag in <a href="Wolfgang_Pfeifer_(Etymologe)" title="Wolfgang Pfeifer (Etymologe)">Wolfgang Pfeifer</a>: <i>Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.</i> Zweite Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1993).<span class="editoronly" style="display:none;"></span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Harfe<span style="font-style:normal;"></span></cite>. In: <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>, <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutsches Wörterbuch</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>10</span>: <i>H, I, J</i> – (IV, 2. Abteilung). S. Hirzel, Leipzig 1877, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>474–476</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemma=Harfe">woerterbuchnetz.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Harfe&rft.atitle=Harfe&rft.btitle=Deutsches+W%C3%B6rterbuch&rft.date=1877&rft.genre=book&rft.place=Leipzig&rft.pub=S.+Hirzel&rft.volume=Band+10%3A+H%2C+I%2C+J+-+%28IV%2C+2.+Abteilung%29" style="display:none"> </span> Hier sind außerdem die althochdeutschen Nebenformen <i>harapha, haraffa, harffa</i> verzeichnet.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.woerterbuchnetz.de/LmL?lemma=harpa"><i>harpa (arfa)</i>.</a> In: <i>Lexicon musicum Latinum medii aevi.</i> Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1991–, Band 2, Sp. 180.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ernst_Gamillscheg_(Romanist)" title="Ernst Gamillscheg (Romanist)">Ernst Gamillscheg</a>: <i>Romania Germanica.</i> Zweite, neu bearbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 1970, Band 1, S. 331 (<i>Zu den ältesten Berührungen zwischen Römern und Germanen; Die Franken</i>).</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Johann Christoph Adelung</a>: <cite style="font-style:italic">Harfe</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>: <i>F–L</i>. Breitkopf, Leipzig 1796, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>972–973</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20000217220">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Harfe&rft.atitle=Harfe&rft.au=Johann+Christoph+Adelung&rft.btitle=Grammatisch-kritisches+W%C3%B6rterbuch+der+Hochdeutschen+Mundart&rft.date=1796&rft.edition=2.&rft.genre=book&rft.pages=972-973&rft.place=Leipzig&rft.pub=Breitkopf&rft.volume=Band+2%3A+F-L" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ven. Fort. carm. 7, 8, 63: „Romanusque Lyra, plaudet tibi Barbarus Harpa, Græcus Achilliaca, Crotta Britanna canat“</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Curt_Sachs" title="Curt Sachs">Curt Sachs</a>: <i>The History of Musical Instruments.</i> Dover, Mineola NY 2006 (Erstausgabe: Norton, New York 1940), S. 261 f.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://diglib.bis.uni-oldenburg.de/bis-verlag/wdlp/polnisch/harfa.pdf"><i>harfa</i>.</a> (PDF) In: Andrzej de Vincenz, Gerd Hentschel: <i>Wörterbuch der deutschen Lehnwörter in der polnischen Schrift- und Standardsprache.</i> Online-Publikation des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa im BIS-Verlag der Universität Oldenburg, 2010.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Mit Vorbehalt etwa <a href="Gustav_K%C3%B6rting" title="Gustav Körting">Gustav Körting</a>: <i>Lateinisch-Romanisches Wörterbuch.</i> Ferdinand Schöningh, Paderborn 1907, Sp. 508.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.</i> Bearbeitet von <a href="Elmar_Seebold" title="Elmar Seebold">Elmar Seebold</a>. 25., aktualisierte und erweiterte Auflage. De Gruyter, Berlin / New York 2012, s. v. <i>Harfe</i> und <i>Harpune</i>.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Anatoly_Liberman" title="Anatoly Liberman">Anatoly Liberman</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://blog.oup.com/2007/05/make_music_and_carpe_diemor_etymological_fiddle-faddle/"><i>Make Music and Carpe Diem</i>.</a> blog.oup.com, 16. Mai 2007.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Julius_Pokorny" title="Julius Pokorny">Julius Pokorny</a>: <i>Indogermanisches etymologisches Wörterbuch.</i> Francke, Bern und München 1959, S. 948 f.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.</i> Erarbeitet unter der Leitung von <a href="Wolfgang_Pfeifer_(Etymologe)" title="Wolfgang Pfeifer (Etymologe)">Wolfgang Pfeifer</a>. 2. Auflage. Akademie, Berlin 1993, s. v. <i>Harfe</i>.</span>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111117034914/http://www.luciabova.it/arpa_moderna.htm">Beschreibung und Kritiken</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.luciabova.it%2Farpa_moderna.htm">Originals</a></span> vom 17. November 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.luciabova.it/arpa_moderna.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.luciabova.it/arpa_moderna.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.luciabova.it</span> (italienisch, spanisch, englisch)</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111117033730/http://www.scb-basel.ch/index/113897">Buchbeschrieb</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.scb-basel.ch%2Findex%2F113897">Originals</a></span> vom 17. November 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.scb-basel.ch/index/113897">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.scb-basel.ch/index/113897">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.scb-basel.ch</span> auf der Website der <a href="Schola_Cantorum_Basiliensis" title="Schola Cantorum Basiliensis">Schola Cantorum Basiliensis</a></span>
</li>
</ol></div>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r260755238">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}
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<p><span style="white-space:nowrap"><a href="Klarinette" title="Klarinette">Klarinette</a> <small>(2008)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Trompete" title="Trompete">Trompete</a> <small>(2009)</small> |</span>
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<span style="white-space:nowrap"><a href="Saxophon" title="Saxophon">Saxophon</a> <small>(2019)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Violine" title="Violine">Geige</a> <small> (2020)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> <small> (2021)</small> |</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Schlagzeug" title="Schlagzeug">Drumset</a> <small>(2022)</small> |</span>
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<span style="white-space:nowrap"><a href="Tuba" title="Tuba">Tuba</a> <small>(2024)</small> |</span>
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<span style="white-space:nowrap"><a href="Akkordeon" title="Akkordeon">Akkordeon</a> <small>(2026)</small></span>
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